Mentale Energie – so stärkst du sie

Im mentalen Bereich verhält es sich ähnlich wie bei körperlichen und sportlichen Aktivitäten. Wenn du anstrengende Arbeit verrichtest oder dich sportlich betätigst, erschöpfen sich deine Kräfte früher oder später. Dann musst du dich ausruhen, um zu regenerieren und deine Kräfte wieder aufzutanken.

Wenn du körperlich erschöpft oder müde bist, dann merkst du das meist unmittelbar. Deine Muskeln brennen, du schwitzt und musst erst einmal Atem schöpfen, etc. Wenn du gerade gefährliche Tätigkeiten ausführst (z.B. Auto fährst, Maschinen bedienst oder in einem schwierigen Gelände wanderst oder kletterst), dann solltest du in einem erschöpften Zustand besonders vorsichtig agieren, um Verletzungen oder Unfälle zu vermeiden.

“Mentale Ermüdung äußert sich meist subtiler.”

Die Folgen können aber genauso gravierend sein. Bei mentaler Erschöpfung kann es zu einem Nachlassen der Konzentration und Willensstärke, schwindende Motivation und verringerter Achtsamkeit kommen. Dann hast du unter Umständen zu wenig Energie, um störende Impulse zu kontrollieren, bestimmte Ziele oder Gedanken weiter zu verfolgen oder deine Stimmung positiv zu steuern. Oder du kannst wichtige Informationen nicht mehr rechtzeitig wahrnehmen. Das schwierige daran ist:

“Wenn wir körperlich oder mental erschöpft sind, driften wir mit unserer Konzentration und unserer Achtsamkeit allmählich weg.”

Wir haben zwar noch immer klare Intentionen, doch unser erschöpfter Geist macht uns einen Strich durch die Rechnung. Das gemeine dabei: wir nehmen nicht sofort wahr, dass wir nicht mehr „in der Spur“ sind. Es verhält sich ähnlich wie beim Einschlafen – wir bemerken in der Regel nicht, wenn unser Bewusstsein vom Wachbewusstsein in den Schlaf hinübergleitet. Um mentale Veränderungen zu bemerken, benötigen wir Achtsamkeit und Energie – und genau die fehlt uns in Phasen mentaler Erschöpfung.

Hinweise für mentale Erschöpfung

Woran erkennst du, dass du mental erschöpft bist? Hier ein paar Hinweise:

  • deine Gedanken schweifen oft ab
  • du kannst deine Konzentration nicht auf eine Sache fokussiert halten
  • Gefühl der Hilflosigkeit
  • Demotivierende Stimmung und Gedanken
  • Rückfall in alte Denkmuster und hinderliche Gewohnheiten
  • negative Gedanken über dich selbst
  • negative oder falsche Beurteilung der aktuellen Situation
  • geringe Impulskontrolle
  • mangelndes oder fehlendes Bewusstsein für alternative Lösungen
  • mentale Passivität oder Apathie (zu wenig Energie, um bestimmte Handlungen zu setzen).
  • Ungenauigkeit und Fehleranfälligkeit,
  • das Gefühl, von einer bevorstehenden Aufgabe überwältigt zu werden

Wie kannst du deine mentale Kraft stärken?

Wie alle Eigenschaften lässt sich natürlich auch deine mentale Kraft gezielt stärken und trainieren. Dazu kannst du eine Reihe von Dingen tun, damit du auch unter Belastung ein starkes Mindset bewahrst und voll handlungsfähig bleibst.

“Pflege deine mentalen Energien ebenso wie deinen Körper.”

Meditation

Praktiziere regelmäßig Meditation – täglich 20 Minuten reichen aus, um dich zu stärken. Durch eine passende Meditationstechnik beruhigst du deinen Geist, kommst zu mehr Klarheit und stärkst wichtige neuronale Netzwerke in deinem Gehirn. Deine allgemeine Wahrnehmung verbessert sich.

Entspannungstechniken

Indem du regelmäßig Entspannungstechniken durchführst, verschaffst du deinem Gehirn und deinem Körper wichtige Pausen. Spannung in den Muskeln wird abgebaut und die Aktivität deines Bewusstseinsbei Stress reguliert.

Achtsamkeitstraining

Das kannst du durch eine gezielte Meditation durchführen. Aber du kannst auch einen kurzen Spaziergang in der Natur dazu nutzen, bewusst einer Musik oder den Geräuschen der Natur lauschen.

“Achtsamkeitstraining trainiert deine mentalen Muskeln.”

Es steigert deine Wahrnehmung für mentale Veränderungen. Du kannst dadurch schneller gegensteuern.

Atemtraining

Es existieren eine Reihe hilfreicher Atemtechniken, die einen unmittelbaren Einfluss auf deine Konzentration und deine innere Gelassenheit haben. Damit versorgst du nicht nur deinen Körper und dein Gehirn mit mehr Sauerstoff, sondern gewinnst darüber hinaus Einfluss auf unbewusste Reaktionen deines Bewusstseins. 

Mentaltraining

Hier bieten sich dir viele Möglichkeiten, durch passende Techniken gezielt auf unterschiedliche Bereiche einzuwirken und diese zu verbessern. Vor allem ein regelmäßiges Training in der eigenen mentalen Trainingshalle oder das Durchspielen kritischer Situationen mit alternativen Verhaltensweisen etc. stärkt deine mentalen Energien.

“Zu einem effizienten Mentaltraining gehört das Erstellen eines persönlichen mentalen Profils.”

(wo liegen deine Stärken und Schwächen?), das Festlegen eines konkreten Zieles (welche Bereiche will ich mental trainieren und wozu?), das Ermitteln deiner aktuellen mentalen Grenzen und wie sie sich bei dir äußern – so kennst du dein Limit und kannst entsprechende Reaktionen etablieren. Natürlich ist auch das Führen eines mentalen Trainingsbuches und das Zusammenstellen effizienter Mentaltechniken ein empfehlenswerter Schritt. Das entspricht auf der phasischen Ebene dem Erstellen eines persönlichen Trainingsplanes im Fitnesscenter.

Entwicklung und Etablierung von Denkstrategien

Das Entwickeln wirkungsvoller Routinen und Denkstrategien eröffnet dir neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten. Das macht dich kreativer und geistig flexibler. Unter Stress kannst du darauf zugreifen.

Gesunder Schlaf

Sorge für ausreichenden und gesunden Schlaf. Chronische Schlafprobleme oder zu wenig Schlaf wirken sich negativ auf deine Konzentration und deine mentalen Fähigkeiten aus. Das Gehirn benötigt Schlaf, um sich von Abfallstoffen, die durch seine Aktivität unter Tags entstehen, zu reinigen. Studien haben sogar ergeben, dass chronischer Schlafmangel die Lebenserwartung um mehrere Jahre verkürzen kann! Mein Tipp – greife lieber zu einem Schluck Wasser, statt aktivierendem Kaffee oder Energy Drinks. Mache eine Pause von deinem Smartphone.

Wie kannst du Erfolgreich sein?

Mein Rat an dich, damit du das Optimum für dich herausholen kannst: Sorge für gute Bedingungen, verschaffe dir einen Überblick über deine mentalen Fähigkeiten und baue darauf auf, nutze gezielt deine mentalen Stärken, investiere regelmäßig Zeit in mentales Training und Entspannung und gehe strukturiert Schritt für Schritt vor.

Damit sollten die ersten Erfolge nicht lange auf sich warten lassen – und das motiviert doch ungemein, oder? Wenn du professionelle Begleitung dazu möchtest, um noch effizienter voran zu kommen, nimm Kontakt mit mir auf. Also – mach was draus. Los geht`s!

Viel Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Bitnami