Kennst du dein Mindset?

Bestimmt hast du schon öfter vom „Mindset“ gehört oder den Begriff sogar selbst verwendet. Oft ist die Rede davon, das Mindset zu ändern oder ein starkes bzw. richtiges Mindset zu haben. Doch was kann man darunter genau verstehen? Woraus setzt sich unser Mindset zusammen? Sehen wir uns die Sache einmal etwas genauer an.

Was ist ein „Mindset“?

Der englische Begriff „Mindset“ steht für eine Menge Bedeutungen. Es bezeichnet deine Einstellung, aber auch deine innere Haltung oder Denkweise.

Du wirst nicht mit einem bestimmten Mindset geboren, du erwirbst es im Laufe deines Lebens.

Es verändert sich dein ganzes Leben lang und wird durch viele unterschiedliche Einflüsse geprägt. Die wichtigsten davon sind deine persönlichen Erfahrungen (positive wie negative), dein soziales und kulturelles Umfeld und deine Erziehung.

Ein Beispiel: wenn du etwas Bestimmtes versucht hast und dabei gescheitert bist, kann das deine Überzeugung stärken, dass du das nicht kannst und auch nie können wirst, dass es sinnlos, nutzlos oder sogar gefährlich ist. Ein Erfolg kann die Überzeugung in dir nähren, dass es gut ist und du genau der richtige dafür bist, so weiter zu machen und damit erfolgreich zu sein. Bedeutet das, dass du durch positive Erfahrungen ein starkes, positives Mindset entwickelst, und durch Misserfolge und Rückschläge entsprechend ein negatives? Zum Glück nicht. Denn auch wie du die Herausforderung bewertest, macht einen Unterschied.

Unterschiedliche Lebensbereiche – unterschiedliche Mindsets

Wir haben nicht ein Mindset für alle Bereiche unseres Lebens. Du bist als begeisterter Hobbysportler vielleicht felsenfest davon überzeugt, dass du durch regelmäßiges Training deine sportlichen Leistungen kontinuierlich verbessern kannst. Das motiviert dich. Mit dieser Überzeugung optimierst du dein Training, steigerst dadurch deine Leistungen und verbesserst kontinuierlich deine Geschicklichkeit und Ausdauer.

In der Arbeit kann aber ein ganz anders Mindset vorherrschen. Dort bist du vielleicht davon überzeugt, dass du „das System“ sowieso nicht ändern kannst und dass du aufgrund bestimmter Umstände keine Chance auf eine Karriere hast.

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht, du wirst auf jeden Fall recht behalten!

Henry Ford

Das Fundament in deinem Kopf

Um es auf den Punkt zu bringen: dein Mindset ist das Fundament deiner mentalen Arbeit! Auf dieses baust du deine mentale Stärke auf. Es ist der mentale Raum, in dem du dich bewegst. Wenn du etwa davon überzeugt bist, dass Mentaltraining überbewertet wird oder vielleicht sogar nutzlos und unwirksam ist, dann wirst du wohl kaum damit starten. Selbst wenn, wird dieses Mindset die positiven Wirkungen abschwächen oder sabotieren.

Um dein Mindset aktiv verändern zu können, musst du zuerst herausfinden, welches Mindset in welchem Lebensbereich bei dir vorherrscht.

Doch dazu etwas später mehr.

Was macht ein Mindset aus?

Aus meiner Erfahrung gibt es drei wesentliche Bereiche, die ein Mindset definieren:

Ein statisches oder dynamisches Selbstbild

In einem statischen Mindset bist du – vereinfacht gesagt – der Meinung, dass du Stärken und Schwächen hast und deine Fähigkeiten begrenzt sind, und dass diese Eigenschaften nicht veränderlich sind. Dementsprechend gehst du mit Herausforderungen und Fehlern um.

Hast du eher ein dynamisches Mindset, siehst du Fehler als eine Chance zu wachsen, zu lernen und deine Fähigkeiten zu entwickeln. Zu Scheitern schreckt dich nicht ab, denn dadurch kannst du dich kontinuierlich verbessern. Du kannst der Aussage „noch ist kein Meister vom Himmel gefallen“ voll zustimmen.

Deine Selbstwirksamkeitserwartung

Denkst du, dass du die Dinge in deinem Alltag mitgestalten kannst, oder bist du eher der Ansicht, dass du kaum etwas verändern kannst? Glaubst du an Zufall oder Schicksal, oder bist du überzeugt davon, dass du die nötigen Fähigkeiten hast, um herausfordernde Aufgaben bewältigen zu können? Bist du zuversichtlich, dass dein Handeln den entscheidenden Unterschied ausmacht? Kannst du mit deinen Taten Einfluss nehmen?

Mit einer hohe Selbstwirksamkeitserwartung wirst du wahrscheinlich eine größere Ausdauer und eine höhere Frusttoleranz haben. Beides hilfreiche Eigenschaften für deinen Erfolg. Daher ist eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung ein wichtiger Teil eines starken Mindsets.

Deine Glaubenssätze

Ein Mindset kann aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Glaubenssätze bestehen. In Summe richten Glaubenssätze dein Mindset eher statisch oder dynamisch aus. Sie bilden die Säulen deiner Realität und beinhalten all das, was du über dich selbst und deine Fähigkeiten denkst (Ich bin…, ich kann…, ich habe…, und ich bin nicht…, ich kann nicht…, ich habe nicht…) und die Gegebenheiten deiner Realität – wie die Welt beschaffen ist und welche Rolle du dadurch in ihr spielen kannst.

Es kann etwas schwierig sein, von einem statischen zu einem dynamischen Mindset zu wechseln, in dem man sein Bestes gibt, aber Fehler neugierig begrüßt und sie als Ansporn für persönliche Entwicklung sieht. Indem du dir deine Glaubenssätze bewusst machst, kannst du schrittweise an ihnen arbeiten und so dein Mindset neu gestalten.

Mit einem neuen Mindset stehen dir auch viele neue (Denk-)Wege offen.

Dann wird dir auffallen, dass dir viele Dinge leichter fallen und sich neue Chancen und Möglichkeiten für dich eröffnen.Wenn du dich intensiver mit deinem Mindset beschäftigen willst, um es zu verändern und zu optimieren, schau doch in meinem Downloadbereich vorbei. Dort findest du eine kostenlose Vorlage, um dein Mindset zu analysieren. Das ist der erste Schritt für nachhaltige Veränderungen. 

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Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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